Von SEO zu AEO: Warum saubere Daten die eigentliche KI-Strategie sind

Inhaltsverzeichnis
Auf dem Cover des eCom Ops Podcasts ist Steve Zisk zu sehen, der über „Von SEO zu AEO: Warum saubere Daten die wahre KI-Strategie sind“ redet.

KI verändert die Suche und gestaltet dabei die ganze Customer Journey neu.

In dieser Folge Steve Zisk, Produktmarketingleiter bei Redpoint Global, ist zu Gast bei Norbert Strappler zusammen, um zu erklären, was AI Engine Optimization (AEO) für E-Commerce-Marken wirklich bedeutet.

Von strukturierten Daten und Schemata bis hin zu sauberen Kunden-IDs und intelligenteren Chatbots erklärt Steve, warum eine zukunftssichere Kundenerfahrung mit hochwertigen Daten anfängt und warum die meisten Marken diese Grundlage immer noch unterschätzen.

Wenn du dich mit KI, Personalisierung und Kundendatenplattformen beschäftigst, bringt dir diese Folge Klarheit ohne viel Schnickschnack.

Über

Steve Zisk ist Produktmarketingleiter bei Redpoint Global, wo er als Tech-Evangelist an der Schnittstelle von Produkt, Marketing und Vertrieb arbeitet.

Mit über 35 Jahren Erfahrung in der Tech-Branche, unter anderem bei Adobe und Pegasystems, hat Steve seine Karriere darauf ausgerichtet, komplexe Daten und KI-Fähigkeiten in messbare Geschäftsergebnisse umzuwandeln. Seine Leidenschaft ist es, Unternehmen dabei zu helfen, saubere Daten in intelligentere Kundenbeziehungen umzuwandeln.

Redpoint Global hilft Marken dabei, Kundendaten zu vereinheitlichen, um Personalisierung, KI-gesteuerte Interaktion und intelligentere Marketingentscheidungen zu ermöglichen.

Redpoint hilft Marketingleuten, vertrauenswürdige und relevante Erlebnisse über alle Kanäle zu bieten, indem es sich auf Datenqualität und Identitätsauflösung konzentriert.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Bei der KI-Suchmaschinenoptimierung (AEO) geht's um den Kontext – nicht um Keywords

KI „versteht“ Produkte nicht so wie wir Menschen. Sie braucht einen klaren Rahmen, Schemata, Konsistenz und zuverlässige Signale.

Anders als bei SEO, wo es gereicht hat, in einer Liste zu ranken, heißt es bei AEO, dass deine Marke Teil der KI-generierten Antwort selbst werden muss.

Produktdaten müssen umfangreicher, aber auch strukturiert sein

Kurzbeschreibungen und minimale Metadaten reichen nicht aus.

KI braucht einheitliche Schemata, aktuelle Metainformationen und genaue Angaben zu Verfügbarkeit, Bewertungen und Produktdetails.

Wenn die KI dein Produkt anzeigt, die Website aber nicht zur Antwort passt, geht das Vertrauen sofort verloren.

Saubere Kundendaten schaffen Vertrauen

Nichts ruiniert Vertrauen schneller als irrelevante Folgeanzeigen oder veraltete Angebote.

Wenn jemand ein Produkt kauft und dann immer wieder Werbung dafür sieht, zeigt die Marke, dass sie den Kunden nicht versteht.

Saubere, einheitliche Daten sind echt wichtig.

Fang klein an: Der 90-Tage-Plan für KI

Mach dir nicht zu viele Gedanken.

  • Such dir einen Produktbereich, eine Customer Journey oder ein messbares Ziel aus.
  • Mach die Erfolgskriterien klar.
  • Sei bereit, schnell zu scheitern und daraus zu lernen.

Die Einführung von KI ist ein Prozess für die ganze Organisation und nicht nur eine einmalige Sache.

KI-Chatbots sollten beraten – nicht verkaufen

Was machen Marken falsch? Sie machen KI zu einem Verkaufstool statt zu einem cleveren Helfer.

Chatbots sollten leiten, erklären und die Absicht verstehen, statt einfach nur Angebote zu machen.

Wenn der Assistent Vertrauen aufbaut, kommen die Conversions ganz von selbst.

Kundenreise > Kaufreise

Auch im E-Commerce sind Kunden in erster Linie Menschen.

Ob im Gesundheitswesen oder im Einzelhandel: Marken sind erfolgreich, wenn sie die Kunden dort abholen, wo sie stehen – mit Einfühlungsvermögen und Klarheit.

Bau keine riesigen Systeme, sondern modulare

Steves größter Fehler am Anfang? Er hat ein riesiges Programm geschrieben, statt modulare Teile.

Im E-Commerce-Jargon: Mach dir keine starren Jahrespläne.

Bleib agil, inkrementell und flexibel.

Technologie und Kundenerwartungen entwickeln sich zu schnell, um in festgefahrenen Denkmustern zu verharren.

Erwähnte Ressourcen

  • Redpoint Global – Kundendatenplattform und Lösungen zur Identitätsauflösung.
  • Gemini – Wird im Zusammenhang mit der Entwicklung der KI-Suche erwähnt.
  • Serverseitiges Tracking – Wird als wichtig für eine genaue Datenerfassung angesehen.

Fazit

KI verändert, wie Leute Produkte finden, und das ist echt so. Aber es ist keine Zauberei und man kann es nicht einfach mal einstellen und dann vergessen.

Wie Steve sagt, werden in einer KI-gesteuerten Welt die Marken gewinnen, die saubere, konsistente Datenund strukturierten Kontext (Schema)und einer kundenorientierte Denkweise , die Vertrauen schafft, bevor sie versucht, etwas zu verkaufen. Fang klein an, mess, was wichtig ist, verbessere dich schnell und stell sicher, dass deine KI-Erfahrungen den Kunden helfen, anstatt sie in einer Chatbot-Falle gefangen zu halten.

Denn egal, ob es um SEO, AEO oder was auch immer geht ... das Ziel ist immer dasselbe: mit der richtigen Antwort zur richtigen Zeit aufzutauchen, und zwar auf eine Art, die menschlich wirkt.

Der eCom Operations-Hack Nr. 1

Such dir ein oder zwei Ziele aus, die du sofort umsetzen kannst und die du auch messen kannst.

Zitat von Steve Zisk im Podcast „The eCom Ops”: Versuch nicht, das Unmögliche zu schaffen.

Wir sehen uns in der Show!

Hat dir diese Folge gefallen? Abonnieren Sie den eCom Ops Podcast für weitere Gespräche mit führenden Persönlichkeiten aus den Bereichen eCommerce, Technik und Betrieb. Wenn du deine Geschichte in der Sendung erzählen möchtestdann schreib uns eine Nachricht. Wir sind immer auf der Suche nach klugen Köpfen, die sinnvolle Arbeit leisten.

Bis zum nächsten Mal!

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